Angedacht

 

 

Berge versetzen!

  

 

Ich bin am PC und lausche einem Lied einer schweizer Lobpreisband mit gleichnamigem Titel.

Ja, das wäre schön, die Berge vor mir, die Berge vor unserer Gemeinde oder in meinem Umfeld so einfach zu versetzen.

Gut, dass wir so realistisch sind und wissen, dass es nicht so einfach funktioniert. Die letzten Jahre aus Anstrengungen, Enttäuschungen, geplatzten Träumen haben uns gelehrt, dass Berge nicht einfach verschwinden. Also, Berge oder Schwierigkeiten kann ich nicht versetzen, die müssen langsam abgetragen werden – und das kann dauern und ist mühsam.

Und dann werde ich an den Text aus Hebräer 11, 1 erinnert:

 

„Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht dessen, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht“.

 

Ärgerlich, sehr ärgerlich, immer diese göttliche  Definitionen. Aber es kommt noch schlimmer, in Matthäus 21, 21 steht:

 

Wahrlich, ich sage euch: Wenn ihr Glauben habt und nicht zweifelt, so werdet ihr solches nicht allein mit dem Feigenbaum tun, sondern, wenn ihr zu diesem Berge sagt: Heb dich und wirf dich ins Meer!, so wird's geschehen.“

 

Nun ist es amtlich, ich kann also Berge versetzen, mit meiner Stimme und meinem Glauben. Steht so in der Bibel und wir sind ja eine biblische Gemeinde.

Was wäre, wenn diese Aussage in der Bibel stimmt, was wäre, wenn wir den Mut hätten, dies mal auszuprobieren? Was wäre, wenn sich Gott über unseren kleinen Glauben freut? Was wäre, wenn es funktioniert?

Dann würde Depression verschwinden, Hoffnungslose finden Hoffnung, Menschen ohne Perspektive haben ein Ziel vor sich, Finanzen werden geordnet, Beziehungen werden heil.

Ich werde an ein Sprichwort erinnert:

„Alle sagten: „Das geht nicht“. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat's gemacht.“

Berge versetzen – vielleicht bist gerade Du derjenige, der es einfach glaubt und macht.

 

Eine gesegnete Sommer- und Ferienzeit wünscht

 

 Rainer Kaschig

(Gemeindeleiter)

 

 
 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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